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ERINNERUNG FÜR ALLE

SYMPOSIUM
mit Tanja Thomas, Marcio Carvalho, Philipp Oswalt, Nesrin Tanc und vielen anderen

Fr 18. März / ab 16 Uhr

Sa 19. März / ab 10 Uhr

Eintritt: frei

Nur mit Anmeldung: info [at] zeitraumexit.de

// 2G-Regel: doppelt geimpft oder genesen mit freiwilligem Testnachweis + FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen

Die eigene Erinnerung trügt oft. Öffentliche Erinnerung aber noch viel öfter. Denn woran und wie erinnert wird, das bestimmt, wer die Macht hat in der Gesellschaft. Jetzt tut sich was auf den Straßen, aber auch in den Museen und Archiven. Fünf Institutionen der Region laden in den Jungbusch zur Diskussion über neue Formen des Erinnerns und Sammelns. Ein Symposium für alle zwischen Stadtteil und Welt, Wissenschaft und Politik. Mit Vorträgen, Diskussionen, gemeinsamem Abendessen und zwei Exkursionen. Sprache: englisch und deutsch

/en

What and how we remember depends on the power structures in society. Currently, established forms of commemoration are being questioned and institutions are challenging old methods and structures. A symposium for everyone—from the neighborhood to the world, from science to politics. Featuring debates, lectures and two excursions. Languages: German and English.

Mit: Marcio Carvalho, Künstler des Jungbusch-Denkmals, Sarah Nelly Friedland, Anne Mahn, Irina Fitz, Tanja Thomas, Evein Obulor, Philipp Oswalt, Edwin Warkentin, Nesrin Tanc u.v. a.

Anmeldung: info [at] zeitraumexit.de

 

Das Programm im Detail:

Freitag 18. März /

16.00 Uhr: 
Kuratorinnenführung „Arbeit & Migration. Geschichten von hier“, mit: Anne Mahn, Technoseum

18.30 Uhr: 
Abendessen und Jungbusch-Get-together, zeitraumexit

Samstag 19. März /

10.00 Uhr: 
Exkursion „Jungbusch-Denkmal“,
Beilstraße Jungbusch (2 Gehminuten von zeitraumexit entfernt, an dem alle folgenden Programmpunkte stattfinden)


11.00 Uhr: 
Impuls-Vortrag mit Q&A: Philipp Oswalt (Professor für Architekturtheorie Universität Kassel)


11.45 Uhr: 
Podiumsgespräch: "Neue Allianzen, neue Konkurrenzen - Erinnerungspolitische Debatten und die Rolle der Kultureinrichtung", mit: Evein Obulor (Autorin und Beauftragte für Antidiskriminierung der Stadt Heidelberg), Edwin Warkentin (Kulturreferent im Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte), Nesrin Tanc (Literaturwissenschaftlerin und Autorin, Duisburg), Moderation: JP Possmann/Frank Degler (zeitraumexit)


14.30 Uhr: 
Künstlerpräsentation und Q&A: Marcio Carvalho (auf englisch)


15.00 Uhr: 
Podiumsgespräch: “Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Sammlungs- und Präsentationsarbeit unter den Vorzeichen institutioneller Öffnung", mit: Anne Mahn (Kuratorin Technoseum), Irina Fitz (Projektleitung “Dokumentation zur Mannheimer Migrationsgeschichte“ Marchivum) und Sarah Nelly Friedland (Direktorin Archäologie und Weltkulturen der Reiss-Engelhorn-Museen) Moderation: Oussounou Abdel-Aziz Sandja (Curt-Engelhorn-Stiftung)

 

16.30 Uhr: 
Vortrag mit Q&A: "Doing Memory für eine Gesellschaft der Vielen: Kunst und Intervention im öffentlichen Raum", Tanja Thomas (Professorin für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Transformationen der Medienkultur, Universität Tübingen)

 

17.15 Uhr:
Abschlusspodium: "Wissenschaftliche Perspektive auf migrantische und postmigrantische Erinnerung und Repräsentation", mit: Havva Engin (Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik, PH Heidelberg), Ertuğrul Şahin (Heidelberg Center for Cultural Heritage - HCCH, Universität Heidelberg), Sarah Leuders (Heidelberg Center for Cultural Heritage - HCCH, Universität Heidelberg), Moderation: Anne Mahn (Technoseum)


Die Veranstaltung ist öffentlich. Der Eintritt ist mit Anmeldung  kostenlos und auch zwischenrein möglich. Die Vorträge und Gespräche finden überwiegend auf deutsch statt, eine englische Simultanübersetzung wird angeboten.
 

Ein Projekt im Rahmen des Stadtteilprogramms Social Body Building. In Zusammenarbeit mit Technoseum, Reiss-Engelhorn-Museen, Heidelberg Center for Cultural Heritage und Marchivum.
 

Foto: zrm

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