/ Showing / ab 16 / zeitraumexit @ T6/18 /
Im Rahmen einer zweiwöchigen Probenresidenz bei zeitraumexit gibt das Kollektiv OSTsisters Einblick in die Arbeit an „Still.leben – eine künstlerische Autopsie“, einer ökofeministischen Doku-Performance über Körper, Holz und Erinnerung. Ausgangspunkt sind die Holzfiguren des lettischen Bildhauers Miķelis Pankoks, entstanden in einer psychiatrischen Klinik in der Schweiz, wohin der Künstler im Zweiten Weltkrieg geflohen ist. Auf der Bühne begegnet ein Aktmodell den Holzobjekten und lässt das Holz von Trauma, Migration und Heilung sprechen.
Konzept: Polina Solotowizki, Vita Malahova. Performance: Vita Malahova. Bühne: Marco Weber. Dramaturgie: Tanja Spielman. Sound: Markus Aebersold.
Das Kollektiv OSTsisters wurde 2024 von der Regisseurin Polina Solotowizki und der Performerin und Maskenbildnerin Vita Malahova gegründet. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstler:innen erforscht das Berner Kollektiv aus einer osteuropäischen und feministischen Perspektive, wie historische Prozesse und politische Ereignisse Identitäten formen und beeinflussen. Die bisherigen Produktionen „Frontstage" – eine Performance über Männlichkeit zwischen Spiel und Krieg – und Vitas autobiografisches Stück „The Illiterate" feierten am Schlachthaus Theater Bern Premiere.
Fotos: Nik Spoerri
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